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Fair`n green für Weinmanufaktur Untertürkheim

Verantwortlicher Autor: Karl J. Pfaff Stuttgart-Untertürkheim, 10.09.2019, 14:28 Uhr
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Stuttgart-Untertürkheim [ENA] Die Mitglieder der Weinmanufaktur Untertürkheim gehen ihren Weg als visionäre Qualitätsfanatiker konsequent weiter. Jetzt ist es amtlich - die Nachhaltigkeit bekommt ein Siegel: Als erste deutsche Winzergenossenschaft ist der Betrieb seit dem 10. September 2019 FAIR'N GREEN zertifiziert. Das Team um Geschäftsführer Dr. Stefan Hübner hat einen Weiterentwicklungsprozess angestoßen.

"In über 125 Jahren erfolgreicher Unternehmensgeschichte hat das Thema Nachhaltigkeit sicherlich schon immer eine bedeutende Stellung eingenommen. Mit FAIR'N GREEN wollen wir unseren eigenen Blick auf die Nachhaltigkeit zusätzlich schärfen und das Thema noch mehr in das Zentrum unserer Aufmerksamkeit und unseres Handelns stellen. Es bestimmt nicht nur wie wir im Weinberg arbeiten, sondern wie wir unsere unternehmerische Verantwortung für Umwelt, Klima und Gesellschaft insgesamt wahrnehmen. Wir möchten das Bestreben, unseren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, transparent machen und dabei die soziale Komponente nicht vergessen. Die differenzierten Kriterien, die FAIR'N GREEN dabei berücksichtigt, haben uns voll und ganz überze

FAIR'N GREEN widmet sich den Themen Wirtschaften, Gesellschaft, Umwelt und der Wertschöpfungskette. Für die Vergabe des Labels setzt FAIR'N GREEN auf eine Kombination von Beratung, Prüfung und Zertifizierung. Beratung und Zertifizierung sind in unabhängige Organisationen getrennt. Dr. Keith Ulrich, Vorsitzender von FAIR'N GREEN: "Wir freuen uns mit der Weinmanufaktur Untertürkheim die erste deutsche Genossenschaft bei FAIR'N GREEN zu begrüßen. Das Thema Nachhaltigkeit ist dabei für die Genossen das verbindende Element ihrer Arbeitsweise und ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit der Weinmanufaktur Untertürkheim.“

Die Unternehmen werden gezielt auf wirtschaftliche Kriterien der Nachhaltigkeit überprüft, um die wirtschaftliche Ausrichtung sicher zu stellen. Ebenfalls spielt das gesellschaftliches Engagement eine wichtige Rolle: Dazu gehören die Förderung eines guten Betriebsklimas und faire Löhne, aber auch das gesamte sonstige Stakeholderumfeld des Unternehmens. Überprüft wird der umweltbewusste Umgang mit den natürlichen Grundlagen der Produktion. Wichtige Ziele sind, den Eintrag künstlicher Substanzen in Ökosysteme systematisch zu reduzieren und ein Bewusstsein für Energie- und Ressourcenströme zu entwickeln. (P.S.)

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